FAQ – Häufig gestellte Fragen

Fragen und Antworten zu Anforderungen rund um ITC PowerCommerce EnMS – die unkomplizierte Energiemanagementlösung.

Welche funktionalen Vorteile bietet mir eine Energiemanagement-Software?

Durch die vielfältigen Anwendungsbereiche wie automatischer Datenimport, Funktionen  zur Analyse von Energiedaten und Benchmarking oder die kontinuierliche Datenerfassung im Prozess der Energieeffizienzoptimierung können Energie, Kosten und Zeitaufwände deutlich reduziert werden. Die Integration aller relevanten Akteure wie Mitarbeiter, Energiebeauftragte, Energieberater, Kunden oder Geschäftsleitung sorgt für zusätzliche Akzeptanz und Effizienzgewinne.

Wiederkehrende Prozesse werden vereinfacht und der Erfolg umgesetzter Maßnahmen wird sichtbar.

Wie wirkt sich die Einführung der Energiemanagement-Software auf mein Zeitbudget aus?

Der Zeitgewinn ist beträchtlich, da die bisher manuell erfassten Daten durch automatisierte Routineprozesse wie Datenimport oder Reporterzeugung ersetzt werden. Dadurch werden auch Prozesskosten gespart, sodass die frei gewordenen Ressourcen für andere Erforderlichkeiten im Unternehmen oder  der Organisation genutzt werden können.

Wird die Software regelmäßig aktualisiert und weiterentwickelt?

Ja. Durch permanente Weiterentwicklung von ITC PowerCommerce EnMS kommen regelmäßig funktionale Erweiterungen und Verbesserungen hinzu. Nutzer der Software-Programme als Cloud-Variante erhalten Updates automatisch. On-Premise-Installationen können Aktualisierungen im Rahmen der Softwarewartung erhalten.

Darüber hinaus trägt die große Zahl der Anwender der Plattform zu ständigen Verbesserung und Optimierung der Software bei. Eine klare Roadmap basierend auf Kundenanforderungen, gesetzlichen Änderungen und technologischen Weiterentwicklungen stellt dies sicher.

Ich möchte ein Angebot. Welche Informationen benötigen Sie dafür von mir?

Um ein für Ihr Projekt maßgeschneidertes Angebot zu erstellen, benötigen wir die folgenden Angaben:

  • Hosting: Wo soll die Software bereitgestellt werden, lokal auf Ihrem Server oder in der Cloud?
  • Mengengerüst: Wie viele Messreihen¹ sollen in der Software dargestellt und analysiert werden?
  • Speicherbedarf: Welche zeitliche Auflösung haben die Messdaten (z.B. 15-Minuten-, Tages-, Monats- oder Jahreswerte)?
  • Benutzerkonten: Wie viele separate Benutzerkonten werden benötigt?
  • Datenquelle: Sollen gegebenenfalls bereits vorhandene Datenquellen (z.B. IT-Systeme, Datenlogger) integriert werden?

¹ Wenn für jede Messstelle ausschließlich der Medien- bzw. Energieverbrauch gemessen wird, kann die Anzahl der Messreihen mit der Anzahl der zu verwaltenden Messstellen gleichgesetzt werden.

Energierelevante Daten werden bei uns bereits in einem IT-System erfasst. Lässt sich dieses auch integrieren?

Absolut! Die Plattform verfügt über ein flexibles Adapterframework und eine Vielzahl von Schnittstellen zu den IT-Systemen unterschiedlicher Branchen (z.B. SAP, ERP-, EDM-, ZFA-, Abrechnungs- und Dokumentenmanagement-Systeme sowie MES und CAFM). Auch andere bisher noch nicht unterstützte IT-Systeme lassen sich bei Bedarf integrieren. Alles was wir benötigen, ist eine geeignete Schnittstelle.

Welche Zählertypen und welche Medien und Messdaten werden unterstützt?

Zählertypen

Es werden unterschiedlichste Arten von Messstellen in der Softwarelösung unterstützt. Dies können herkömmliche Messeinrichtungen, Smart Meter, Submeter, intelligente Messysteme (iMSys), moderne Messeinrichtungen (mME), virtuelle Zähler, Sensordaten oder auch die manuelle Erfassung von Messwerten sein. Dabei unterstützt die Software auch die Unterscheidung in Messlokation und Marktlokation.

Medien

Bezüglich der Medien gibt es grundsätzlich keine Einschränkungen. Neben Strom, Erdgas, Fernwärme, Kälte, Wasserverbrauch, Abfallmengen, Abwassermengen, Druck und Kosten lassen sich weitere, beliebige Daten im System abbilden. Beispiele dafür sind Temperaturen, Luftfeuchte, Volumenströme, Dampf, Besucherzahlen, Betriebsstunden, Pegelstände, Wetterdaten, Klimafaktoren und Produktionsgrößen.

Auch Emissionswerte und Emissionsdaten können in der Software verarbeitet werden. Dazu zählen Emissionen von Treibhausgasen wie CO2, CH4, N2O, Stickoxide, Schwefeldioxid oder Feinstaub.

Können bereits installierte Systeme zur Datenerfassung weiter verwendet werden, sodass die Investitionssicherheit gewährleistet ist?

Bereits vorhandene Teillösungen zum Energiemanagement wie Zähler, Sensoren, Gateways oder Feldbusse können problemlos eingebunden werden, sodass die Sicherheit bestehender Investitionen im vollen Umfang gewährleistet ist. Auch die Übernahme von  Betriebsdaten und Prozessdaten aus vorhanden Datenbanken ist ebenso wie Migration von Verbrauchswerten aus einer bestehenden Energiecontrolling-Lösung möglich.

Auch die Integration und Erweiterung vorhandener Softwarelösungen ist problemlos realisierbar. Dazu zählen z.B. MES Software, ERP Software, Dokumentenmanagementsysteme oder CAFM Lösungen.

Für welche Branchen ist Ihre Lösung geeignet? Wo wird Ihr Produkt eingesetzt?

Als offene Systeme sind unsere Software Lösungen und Apps für den Einsatz in beliebigen Bereichen und unterschiedlichsten Einsatzszenarien geeignet. Dies reicht vom Energiemanagement, Energiecontrolling, Energieaudit, Produktionscontrolling über Umweltmanagementsysteme (UMS), Standortmonitoring bis hin zu Kundenserviceprozessen. Unsere Software wird häufig dort eingesetzt, wo auf durchgängige Prozessautomation, die flexible Integration von vorhandenen Hard- und Softwaresystemen und hohe Benutzerfreundlichkeit Wert gelegt wird. Auch Projekte im Rahmen des EDL-G (Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen) können mit unserer Software umgesetzt werden.

Branchen

Zu unseren zahlreichen Anwendern zählen Unternehmen und Organisationen ganz unterschiedlicher Größenordnung. Ob kommunale Anwender, klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) bis hin zum global Agierenden – ist unsere Software immer genau auf die Anforderungen zugeschnitten.  Kunden in folgenden Branchen  nutzen bereits Lösungen der ITC AG:

In der Industrie und Produktion:

Rohstoffproduzenten, Nahrungsmittelindustrie, metallverarbeitende Betriebe, Verpackungshersteller, Lebensmittelproduzenten, Agrarbetriebe, Recycling-Unternehmen, Facility Manager, Logistik, Banken, Einzelhandelsketten, Chemische Industrie, Automobilzulieferer, Abfallwirtschaft, Papierindustrie, Kunststoffverarbeiter, Wohnungswirtschaft, Großküchen, Maschinenbau, Verbände und Vereine, Hersteller von Messtechnik, Baustoffindustrie, Arzneimittelproduzenten, Hersteller von Medizinprodukten und Pharmaprodukten, Krankenhäuser, Forschungseinrichtungen, Franchising, Systemgastronomie und viele mehr.

Im kommunalen Umfeld:

Kommunale Immobilienwirtschaft, Eigenbetriebe, Wohnungsbaugesellschaften, Gemeinden, Städte, Kommunen, Landkreise, Verwaltungsgemeinschaften, Stadtwerke, Messstellenbetreiber, Energieversorgungsunternehmen (EVU), Wasserversorger, Abwasser Zweckverbände,  Wasserwirtschaft, Betreiber von Trinkwasseranlagen und Kläranlagen sowie kommunale Entsorgungsbetriebe.

Welche weiteren Einsatzgebiete bestehen für Ihre Software?

Unsere EnMS Softwarelösung lässt sich nicht nur als Energiemanagementplattform betreiben. Durch ihren offenen Charakter kann sie sich leicht für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen genutzt werden. Dazu zählen unter anderem:

  • Energiecontrolling und Energiemonitoring, Lastmanagement
  • Überwachung von Standorten, Liegenschaften und Facilities
  • Erweiterung bestehender CAFM Software für die Kontrolle von Verbrauchsdaten
  • Portallösung Messstellenbetreiber (gMSB und wMSB)
  • Energieaudits und Erstellung von Energieberichten und Reports
  • Sicherheitsanwendungen wie Leckage Detektion, Erkennung von Stromdiebstahl
  • Kalibrierung von Geräten, Anomalieerkennung und Disaggregation
  • Monitoring der Betriebs­daten von Kälteanlagen und Klima­an­lagen
  • Dokumentation und Erstellen von Nachweisen für Bafa – Förderungen
  • Anwendungen im Bereich von Bündelkunden und der Wohnungswirtschaft
  • Produktionscontrolling, Zustandsüberwachung, AAL
  • Applikationen im Bereich des Fertigungsmanagements
  • Softwareunterstützung für Umweltmanagementsysteme
  • Monitoring der Einhaltung von Klimaschutzzielen und das Monitoring von Emissionen
  • Erkennung von erhöhten Verbräuchen (Mehrverbrauch)
  • Vermeidung von Strombezugsspitzen / Spitzenlastanalyse
  • Lösungen im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG)
  • Apps für Elektromobilität (E-Mobility), Instandhaltung
  • Abfallmanagement, Abfallentsorgung, Wertstoffe
  • Kontrolle von Raumlüftung, Gebäudelüftung, Pumpwerken
  • Smart-Water, Abwasserwirtschaft, Kreislaufwirtschaft
  • Unterstützung beim Erstellen einer Ökobilanz oder  Life Cycle Assessment (LCA)
  • Anwendungen im Bereich Forschung- und Entwicklung (FuE)
  • Erfüllung von Meldepflichten und Berichtspflichten z.B. an eine Monitoringstelle

 

Ich möchte alles aus einer Hand. Wird neben der Software auch Messtechnik angeboten?

Durch unser breit aufgestelltes Partnernetzwerk sind wir in der Lage, alle Integrationsstufen von der einfachen Bereitstellung der Software bis hin zum Komplettpaket (Messtechnik, Installation, Software, Betrieb) anzubieten. Sie entscheiden wie weit wir gemeinsam gehen und was Sie selbst leisten.

Weitere Leistungen (Auszug):

  • Erstellung von Messkonzepten
  • Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von Zähl-, Mess- und Fernauslesetechnik
  • Einbindung vorhandener Messtechnik
  • Integration von bestehenden Datenerfassungssystemen (z.B. GLT, Datenlogger) Zähleinrichtungen
  • Messstellenbetrieb
Wie viel Zeit sollte für die Implementierung der Software eingeplant werden?

Das hängt im Wesentlichen vom gewählten Betriebsmodell ab:

Betrieb in der Cloud
Wenn Sie sich für die Cloud-Variante entscheiden, erhalten Sie schon kurz nach der Beauftragung Ihren individuellen Systemzugang und können sofort den vollen Funktionsumfang sowie alle Standardschnittstellen der Software nutzen.

Betrieb im eigenen Rechenzentrum
Etwas mehr Zeit sollten Sie einplanen, wenn Sie sich für den Betrieb im eigenen Rechenzentrum entscheiden, da unsere Experten zunächst alle benötigten Systemkomponenten (z.B. Datenbank) einrichten und konfigurieren müssen – und zwar ganz unkompliziert via Fernzugriff. Ein Vor-Ort-Termin ist in der Regel nicht notwendig.

Die Implementierung unserer Energiemanagementsoftware als Web-App erfordert keine Client-Installation und auch keine besonderen Plug-Ins. Anwender können die Anwendung mit ihrer responsiven Benutzeroberfläche direkt in ihrem aktuellen Web-Browser starten.

Ich interessiere mich für die Cloud-Variante. Wie werden meine Daten in der Cloud gesichert?

„Security by Design“ lautet eines unserer wichtigsten Credos bei der Softwareentwicklung. Damit wird der Datensicherheit und dem Datenschutz bereits ab der frühen Entstehungsphase der Software im besonderen Maße Rechnung getragen. Der Zugriff auf das System ist ausschließlich über einen passwortgeschützten Zugang möglich. Alle Daten werden stets verschlüsselt übertragen.

Um den sicheren Betrieb der Cloud-Variante kümmern sich Profis. Denn betrieben wird Lösung als Software-as-a-Service (SaaS) in einem deutschen Hochsicherheitsrechenzentrum eines etablierten Hosting-Dienstleisters mit einem Informationssicherheitsmanagementsystem nach ISO 27001 sowie einem Deutschen IT-Sicherheitszertifikat des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Als aktives Mitglied der Allianz für Cybersicherheit  tauschen wir uns mit Sicherheits-Experten aus und führen regelmäßig einschlägige Mitarbeiterschulungen durch, um Gefahrenpotenziale frühzeitig zu erkennen, diese zu vermeiden und wenn erforderlich entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten (z.B. Bereitstellung von Sicherheitspatches).

Wir erfassen bereits Umweltdaten mit Sensoren . Welche weiteren Werte können importiert und dargestellt werden?

Als offenes System erlaubt unsere Plattform das Erfassen oder den Import beliebiger Messwerte. Das können neben energierelevanten Daten auch Sensorwerte und Umweltdaten wie z.B. Temperaturen, Luftfeuchte oder Emissionen sein. Auch Betriebsdaten bzw. Prozessdaten wie Produktionsmengen, Stückzahlen, Besucherströme,  Zahlen zur Auslastung oder Flächeninformationen lassen sich leicht integrieren. Neben Messwerten ist es möglich auch Metainformationen wie Bilder, Stammdaten oder Dokumente im System zu hinterlegen und strukturieren.