Energiewissen

Digitale Verwaltung – Portallösung für Verwaltungsleistungen

Nach dem Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (OZG) sind Bund und Länder verpflichtet, bis spätestens Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten. Zudem sollen Bund und Länder ihre Verwaltungsportale miteinander zu einem Portalverbund verknüpfen, wobei der Zugang für den Nutzer – über alle Portale hinweg – möglichst barriere- und medienbruchfrei zu gestalten ist.

Mit dem ITC-Portal kann die gesetzliche Vorgabe zeitnah erreicht werden. Verwaltungsträger profitieren insbesondere vom langjährigen Praxiseinsatz des Bürgerkontos auf kommunaler Ebene. Dabei werden die bestehenden Anwendungen um neue, für Verwaltungen relevante Leistungen, ergänzt. Beispiele für digitale Lösungen sind die Beantragung von Ausweisen, Wohnsitzwechsel, Abfallentsorgung, Hundesteuer, Terminreservierungen etc. Darüber hinaus bieten die iBürgerportal und Plattform für Lösungen im Rahmen des OZGntegrierten Single-Sign-On-Funktionen einen hohen Komfort für BürgerInnen, da sie mit einer Anmeldung auf alle Funktionen zugreifen können.

Aufgrund der Kompatibilität mit einer Vielzahl von Schnittstellen, der flexiblen Erweiterbarkeit von Funktionen sowie der intuitiven Benutzeroberfläche ist die ITC-Software kompatibel mit den Richtlinien des Portalverbunds. Zudem werden die gesetzlichen Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes bezüglich IT-Sicherheit und Kommunikationsstandards eingehalten.

Als offenes und modulares Software System lässt sich die Portal-Plattform mit  zahlreichen  Prozessen und Anwendungen erweitern. Dazu zählen z.B. Energiemanagement, Energie Monitoring, Energiecontrolling, Standortüberwachung, Energiedienstleistungen, die Umsetzung gesetzlicher Informationspflichten oder auch Kundenserviceprozesse. Für eine reibungslose Integration vorhandener IT Systeme sorgt die ITC Middleware mit ihrem integrierten Prozessmanagement.

Neue Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld

Seit 01. Januar 2019 ist die novellierte „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“ (kurz: Kommunalrichtlinie) in Kraft. Damit gibt es gegenüber der alten Fassung neue strategische Förderschwerpunkte.

Gefördert wird unter anderem die Implementierung von Energiemanagementsystemen – und zwar mit einer Förderquote von 40% bzw. 65% bei finanzschwachen Kommunen. Zuwendungsfähig sind beispielsweise Ausgaben für die Erstzertifizierung nach ISO 50001, für Messtechnik (max. 10.000 €) sowie für Energiemanagementsoftware (maximal 5.000 €). Antragsberechtigt sind Kommunen (Städte, Gemeinde, Landkreise), kommunale Zusammenschlüsse, Kitas, (Hoch-)Schulen sowie Betriebe, Unternehmen und Organisationen mit einer kommunalen Beteiligung von mindestens 25% (zum Beispiel Stadtwerke).

Die Richtlinie schafft damit einen Anreiz, Einsparpotenziale vor allem in kommunalen Liegenschaften zu erschließen. Landesenergieagenturen schätzen, dass ca. 10% bis 20% der Energiekosten allein durch systematisches Energiemanagement eingespart werden können und das mit nicht- oder nur geringinvestiven Maßnahmen.

Klimaschutzziele erreichen – mit Energiemanagementsoftware

Kommunen, Städte und Gemeinden haben sich im Rahmen von Aktionen wie „Kommune 2020“ auf ambitionierte Ziele zur Einhaltung bestimmter CO2-Grenzen verpflichtet. Die Senkung von Emissionen und Steigerung der Energieeffizienz stehen dabei im Fokus. Gleichzeitig fehlt in Zeiten knapper Kassen das Budget, um die entsprechenden Maßnahmen umzusetzen. Viele Kommunen verfügen zudem über einen großen Bestand verschiedenster Gebäude und Liegenschaften, die oft weit auseinander liegen.

Standortmonitoring von Verwal­tungs­ge­bäuden, Schulen, Kinder­gärten, Sport­hallen oder Kranken­häusern

Standortmonitoring für Verwal­tungs­ge­bäude

Das zentrale Monitoring aller öffentlichen Liegenschaften ist dafür erforderlich. Softwarelösungen zum Energiemanagement wie ITC PowerCommerce EnMS oder ITC uControl liefern dafür die entsprechenden Benchmarks. So bekommt man schnell einen Überblick über die besten und schlechtesten Gebäude im Bestand. Damit erhält man eine Basis für mögliche Entscheidungen zur energetischen Sanierung.  Auch der Erfolg und die Nachhaltigkeit umgesetzter Maßnahmen können damit dauerhaft und automatisiert überwacht werden. Weiterhin lassen sich Umweltkennzahlen bilden.

Gerade in Verwaltungsgebäuden, Schulen, Kindergärten, Sporthallen oder Krankenhäusern fehlt den Nutzern häufig die Information über den Verbrauch von Energie oder Wasser. Ebenso sind die damit verbundenen Kosten oft intransparent. Diese Daten können mit Hilfe einer webbasierten Portallösung wie ITC PowerCommerce EnMS allen betroffenen Nutzergruppen zur Verfügung gestellt werden. Dafür eignen sich z.B. Dashboards oder Energieberichte. Das integrierte Rollen- und Rechtemanagement stellt sicher, dass Anwender jeweils nur die für sie relevanten Informationen erhalten. Außerdem lassen sich dadurch auf einer Plattform individuelle, an die jeweilige Zielgruppe angepasste Oberflächen darstellen – egal ob Experte, Energiebeauftragter oder Schüler. Häufig trägt schon die einfache Visualisierung von Verbräuchen und Kosten zu einem sparsameren Umgang mit Ressourcen bei.

Energiemanagement-Lösung im Tagebau für Steine und Erden

Cleantech-Unter­nehmen setzt auf Energie­ma­nage­ment­lösung der ITC AG

Die Energiemanagementsoftware der ITC AG wurde von der Firma 123 SmartEnergy an die Anforderungen von Anwendern im Steine- und Erdentagebau angepasst.  Die Lösung wurde erfolgreich bei einem mittelständischen Rohstoffkonzern eingeführt.  Dafür werden Informationen über Verbräuche, die Produktion und den Ressourceneinsatz von allen Unternehmensbereichen bereitgestellt. Auf Basis dieses Transparenzgewinns wurden Stellschrauben zur Erhöhung der Energieeffizienz sichtbar. An fünf Standorten im Bereich Kies-, Sand- und Kalkabbau und auf einer Bodendeponie wurde die erforderliche Messtechnik und Sensorik installiert. Mehrere Strom- und Heizölzähler, Wasserzähler sowie Bandwaagen werden nun automatisiert erfasst und ausgewertet. 123 lieferte dafür das erforderliche Messkonzept für die Messpunkte und die Fernauslesung. Die Installation erfolgte mit spezialisierten Dienstleistern und den Betriebselektrikern des Unternehmens. Zu den integrierten Verbrauchern gehören unter anderem Maschinen, Förderbänder, Grundwasserpumpen und Aggregate zur dezentralen Stromerzeugung. Die Energiemanagement-Middleware der ITC AG ermöglichte eine besonders einfache Integration von Messtechnik unterschiedlichster Hersteller.

Signifikante Senkung des Energieverbrauchs und deutliche Zeitersparnis

Für das Unternehmen liegt ein weiterer Vorteil in der standortübergreifenden und automatisierten Zusammenführung aller Daten. Gleichzeitig konnte der Zeitaufwand für den Energiebeauftragten bei der Erfassung und Auswertung der räumlich weit auseinander liegenden Standorte um 70 Prozent reduziert werden.

Im Endergebnis wurde durch die deutliche Verbesserung der Datenqualität der Energieverbrauch um ca. 86.000 kWh gesenkt. Mit der neu gewonnenen Transparenz geht das Unternehmen außerdem einen weiteren Schritt in Richtung eines automatisierten Standort- und Produktionscontrolling.

Weitere Informationen dazu finden Sie auch auf den Seiten der Cleantech Initiative Ostdeutschland.

Energiemanagement im Tagebau - Software für die Rohstoffindustrie
Über die 123 SmartEnergy GmbH

Die 123 SmartEnergy GmbH  berät kommunale und privatwirtschaftliche Unternehmen bei der Einführung von Software für das Energiemanagement und passt diese branchenspezifisch an. Außerdem bietet sie Lösungen für die Bereiche Energieaudit und Rechtskataster.

Über die ITC AG

Die ITC AG konzipiert und implementiert webbasierte Software-Lösungen. Zu den Kunden zählen  Unternehmen der Elektrizitäts-, Gas- und Wasserversorgungswirtschaft, der Industrie sowie des öffentlichen Sektors. Neben der Herstellung von Standardsoftware und spezifischer OEM-Lösungen entwickelt die ITC AG maßgeschneiderte Individual-Applikationen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf einer durchgehenden Prozessautomatisierung. Mit über 450 Anwendern in Europa im Bereich der Energiedienstleister und Versorgungswirtschaft zählt die ITC AG zu den führenden Anbietern.

Kosten sparen durch professionelles Leerstandsmanagement

In fast allen Büro- und Verwaltungsgebäuden gibt es hin und wieder Leerstand. Was oft vergessen wird: Auch diese nicht oder selten genutzten Räume verursachen erhebliche Kosten. Der Netto-Nutzungsfaktor von Wohn- und Arbeitsräumen liegt aufs Jahr betrachtet oft bei nur 25 bis 30 %. Entsprechend hoch ist das Sparpotential. Mit einer Energiemanagementsoftware wie ITC PowerCommerce EnMS, welche die standortübergreifende Überwachung von  Gebäuden ermöglicht, lassen sich Energie-, Wasserverbräuche und auch Heizkosten deutlich senken. Das Leerstandsmanagement oder Standortmonitoring wird damit deutlich vereinfacht.

Energiemanagement, Standortmonitoring und Leerstandsmanagement für Gebäude und Facilities

Energiemanagement für Gewerbeobjekte

Die auf Online-enms.de vorgestellte Lösung der ITC AG  eignet sich insbesondere für Bürokomplexe, Gewerbeeinheiten, Verwaltungsstandorte und öffentliche Einrichtungen. Auch die zentrale Überwachung von Niederlassungen wird damit erleichtert.  Besonderes Augenmerk sollte dabei auf der Erstellung geeigneter Energieleistungskennzahlen (EnPI) liegen, durch welche ein normierter Vergleich von Standorten mit unterschiedlicher Fläche und Auslastung ermöglicht wird. Funktionen zur dauerhaften Überwachung gewährleisten zudem die laufende und automatisierte Kontrolle der Medienverbräuche in Gebäuden.

 

Energiecontrolling in Wohnheimen oder Pflegeheimen

Energiecontrolling in Wohnheimen oder Pflegeheimen

Weitere Einsatzbereiche ergeben sich in warm vermieteten Objekten wie Wohnheimen, Internaten, Pflegeheimen oder Seniorenheimen. Häufige Fluktuation der Nutzer und fehlendes Kostenbewusstsein der Bewohner führen oft zu überproportionalen Energiekosten.  Hier kann die Softwarelösung mit entsprechenden Dashboards für Transparenz bei den Mietern sorgen und zum sparsamen Umgang mit Ressourcen animieren.

Kontakt

Unsere Energieexperten informieren Sie gern über die Möglichkeiten der Energiemanagement-Software und finden mit Sicherheit eine für Sie optimale Lösung für die Umsetzung Ihres Projektes.